Elisabeth-von-Thüringen-RosenProgramm
Auf dem Hessentag in Butzbach wird die Rose im Mittelpunkt der Veranstaltungen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stehen. Die Evangelische Markuskirche verwandelt sich mit Hilfe von über 6.000 Rosen in eine Rosenkirche. Neben die gewohnten Kirchenführungen treten „Rosenführungen“ und eine Rosentaufe. Höhepunkt ist eine Rosenhochzeit.

Das Programm der EKHN in Butzbach ist umfangreich und breit gestreut. In diesem Jahr sind rund 50 Veranstaltungen geplant. Einige finden in enger Kooperation mit dem Land Hessen und der Stadt Butzbach statt.

Schön, bissig und hintergründig
Zum Programm gehören Theatergastspiele wie das Stück „Schweisch, Bub“ des Frankfurter Volkstheaters und Kabarettistisches wie das Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer (!)-Kabarett mit seinem Programm „Kopf hoch, Goliath“. Die Schauspielerin Barbara Auer liest Gedichte von Robert Gernhardt, musikalisch begleitet von Ali Neander und Tilmann Höhn. Mit Spielarten der Liebe befassen sich der Kirchenpräsident der EKHN, Prof. Peter Steinacker und der Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger. Pfarrer Jürgen Fliege und den Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer denken über „Die Kunst zu leben und zu sterben“ nach. Eröffnet wird das Programm mit der Vorstellung der „Rosenkirche“ unter dem Titel „Rosenmeer und Lichterglanz“.

Musikalisches und anderes Feuerwerk
Ein besonderer Schwerpunkt wird die Musik sein. Klaus Hoffmann singt Lieder von Jacques Brel, der Konzertchor Butzbach präsentiert „The Armed Man“ und das Duo Camillo unterhält mit musikalischem Kabarett. Das Musical „Der Teufel und die Heilige“ erzählt vom Leben und Wirken der Elisabeth von Thüringen. Auf die Suche nach dem Feuer macht sich „Sancto Petrolio“ Das Feuerkunst-Ensemble zeigt, dass es ohne Feuer kein Leben auf dieser Erde und keine menschliche Kultur gäbe. Der Künstler Bruno Feger wird vor der „Rosenkirche“ mit seinen Hagebutten-Skulpturen auf das Symbolhafte der Rose verweisen.

Täglich Meditation, Posaunen, Mittagsgedanken und Seelsorge
Mit täglichen regelmäßigen Spaziergängen durch Butzbach wird Elisabeth von Thüringen, begleitet von Musikgruppen, nicht nur das Publikum erfreuen, sondern auch auf das Programm der Evangelischen Kirche hinweisen. Täglich sind „Seelsorger des Tages“ in der Rosenkirche zum Gespräch bereit, mittags erklingt Orgelmusik zum Träumen, die Glocken läuten und anschließend gibt es „Mittagsgedanken.“ Posaunenchöre aus der Region stimmen jeweils um 18.30 Uhr auf den Abend ein. Gegen 23.30 Uhr sollen „Nachtklänge“ Nachtschwärmer in die Rosenkirche locken, um gemeinsam den Tag zu beschließen. Natürlich finden an den Sonntagen festliche Gottesdienste statt.

Hintergrund: LebensArt Evangelische Kirche
Den Hessentag gestaltet die EKHN mit, wenn die gastgebende Stadt in ihrem Bereich liegt. Das war 1998 in Erbach, 2001 in Dietzenbach, 2002 in Idstein, 2004 in Heppenheim, 2005 in Weilburg so und ist 2007 in Butzbach der Fall. Dabei bietet die EKHN eigene Veranstaltungen oder kooperiert mit anderen. Seit 1998 stehen die Hessentagsprogramme der EKHN unter dem Motto „LebensArt Evangelische Kirche“.
Tausende Menschen erleben so eine Kirche, die auf vielfältige Art und Weise Lebenskunst vermittelt. Damit geht die EKHN zurück an die Ursprünge: Jesus kannte die Höhen und Tiefen des Lebens. Er konnte feiern und sich im nächsten Moment ganz auf die Sorgen eines bedrängten Menschen einlassen. Diese Breite menschlicher Existenz zeichnet auch das Programm der Evangelischen Kirche aus.
Im Hessentagsprogramm der EKHN drückt sich auch die Verbundenheit zur Region aus. Die Kirche gehört ins Dorf wie das Christentum zum Abendland. Die religiöse Tradition ist sowohl ein Teil der persönlichen Identität als auch der kollektiven Identität eines Landes.

Die Verantwortlichen bei der Pressekonferenz
Teilnehmer an der Pressekonferenz in Butzbach: v.l.n.r.: Fabian Vogt, Wolfgang H. Weinrich, Michael Merle, 1. Stadtrat von Butzbach, sowie Heinrich Kalesch, Hessentagsbeauftragter des Landes Hessen

Leiter und Erfinder
Der Hessentagsbeauftragte der EKHN, Pfarrer Wolfgang H. Weinrich (Darmstadt) hat vor mehreren Jahren dieses Kommunikationsprojekt federführend entwickelt und leitet es. Umgesetzt wird das Konzept mit zahlreichen Mitarbeitenden aus der Öffentlichkeitsarbeit, den Regionen, Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbänden sowie vielen hundert ehrenamtlich Mitwirkenden.

 

 

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